Wo soll der Hof erbaut werden.

Momentan ist noch nicht geklärt, an welchem Ort die komplette Hofanlage errichtet werden soll. Mehrere Standorte stehen als Alternative zur Diskussion. Aus diesem Grund haben wir angefangen an einem dem Gräberfeld benachbartem Grundstück, das uns die Samtgemeinde Liebenau zur Verfügung gestellt hat,  eine erste Bauphase umzusetzen.

Planungsgebiet 1

Hier entsteht in der ersten Phase ein Grubenhaus.

Auf dem rot gekennzeichneten Dreieck ist in der ersten Phase ein Grubenhaus aufgebaut worden. Weitere kleine Gebäude sollen im nächsten
Jahr folgen.Das Gelände musste zu Beginn archäologisch untersucht werden, da das Gebiet um das Gräberfeld aus archäologischer Sicht sensibel ist, d. h. ob man auf Funde stößt, die eine weitere archäoligische Untersuchung nach sich ziehen. Zudem wurde untersucht, ob das Gelände vom Bodenuntergrund her für den Bau eines Grubenhauses geeignet ist.

Fotos: Ulrich Klages

Erste Geländearbeiten

Am 15. April 2017 wurde das Dreiecksgelände mit weiteren Features aufgepeppt:

In Absprache mit Sandra und Hildegard vom Geländeplanungsteam haben wir (Anja und Bettina) bei Hildegard verschiedene Pflanzen ausgegraben (dickes Dankschön an Hildegard dafür!) und in Form einer Hecke auf das Dreieck gepflanzt. Die Hecke beginnt ziemlich weit Richtung Straße und zieht sich entlang der jetzigen Feldgrenze. Zwischen den kleinen Heckenpflanzen und dem Feld liegt nun der Strauchschnitt. Wir haben die Sträucher zurückgeschnitten und teils auch Blätter entfernt, damit sie nicht so viel Wasser verdunsten und es beim Anwachsen leichter haben. Das hat zur Folge, dass man sie nicht mehr so gut sehen kann. Von dem Strauchschnitt erhoffen wir uns etwas Schutz für die Pflänzchen.

Da die Hecke vor allem Sicht- und Windschutz bieten soll, haben wir von der Straße aus gesehen mit Weißdorn, einer Heckenrose und Ilex angefangen, dann Holunder und Haselnüsse gesetzt und dazwischen eine Erle und eine Linde.

Jenseits der Eiche, also von dort aus weiter am Feld längs Richtung Aue, haben wir Bruchweiden gesteckt - und zwar als lange, dicke Hölzer in Vorbereitung der künftigen Kopfweidenform. Künftig sind auch noch zum Korbflechten geeignete Weiden (Korb-, Silber- oder Purpurweiden) angedacht, solche standen uns jetzt nicht zur Verfügung.

An der Sitzgruppe haben wir in der Hauptwindrichtung ebenfalls ein paar Weiden gesteckt. Also wir dort saßen, haben wir nämlich bemerkt, wie extrem zugig es dort ist. Also: Völlig sinnlos wirkende Pömpel bitte einfach stehen lassen.

In der Mittagszeit kam Volker vorbei und hat unter MIthilfe von Jens einen weiteren Pfosten für unser Kompostklo gesetzt. Auf dem Foto ist es der ganz links.

Zum Schluss haben Jens und Heiko noch ein Regalbrett im Grubenhaus angebracht, außerdem einzelne Haken. Dabei haben sie Löcher nur in die Wandbohlen gebohrt, damit die tragenden Teile unversehrt bleiben. Jetzt muss man endlich nicht immer alles auf die Erde legen.